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3. Tätigkeit und Organisation der kommunalen Verwaltung

Judith Arnold: Städte im World Wide Web - Hintergrund und Überblick

Immer mehr Städte finden im World Wide Web eine digitale Entsprechung. Während einige noch bescheiden auf sich hinweisen, haben andere bereits eine ausgefeilte Plattform für Information, Austausch und Begegnung geschaffen.Der folgende Beitrag erläutert die Hintergründe und bietet einen Überblick über die virtuellen Städte der Schweiz.

Rebecca Felix: Benchmarking in den Gemeinden der Schweiz. Theoretische Grundlagen und Fallstudie zu den Gemeinden Krattigen und Spiez

Hauptziel dieser Arbeit ist das Ermitteln der theoretischen Grundlagen für ein Benchmarking zwischen Gemeinden. Es soll gezeigt werden, was unter diesem Instrument zu verstehen ist, wie Praktiker vorgehen könnten und welche Voraussetzungen gegeben sein sollten, um zum Erfolg zu gelangen. Neben der theoretischen Bearbeitung des Themas wird ein Leistungsvergleich zwischen den Gemeinden Krattigen und Spiez durchgeführt. Gegenübergestellt werden die Leistungen der Fachbereiche „Abfallbeseitigung“ und „Wehrdienst“. Ziel dieses Vergleichs ist nicht die Bestimmung jener Gemeinde, welche die Aufgaben besser erbringt, sondern es soll anhand der Empirie überprüft werden, wie Gemeinden ein interkommunales Benchmarking am besten durchführen könnten.

Hans Geser: Die formale politisch-administrative  Organisationsstruktur der Schweizer Gemeinden

Vergleichende empirische Analysen zeigen, dass die Gemeinden je nach Grösse und Sprachregion sowohl die Struktur ihrer Legislative und Exekutive wie auch ihres  Kommissionswesens und ihrer professionellen Verwaltung sehr unterschiedlich ausgestaltet haben. Der Text gibt detaillierte Auskünft über den Ausbau  der ehrenamtlichen und beruflichen Behörden- und Vollzugsorgane und diskutiert die aktuelle Problematik des traditionellen Milizsystems, das immer noch selbst in den Städten eine unentbehrliche Stellung einnimmt.

Hans Geser: Demokratie oder Effizienz? Regeltreue oder Bürgernähe? (44kB)   pdf-Version

Im Unterschied zu den Privatunternehmen müssen die öffentlichen Verwaltungen eine Vielzahl widersprüchlicher Ziele verfolgen. Man verlangt von ihnen, dass sie den demokratischen Volkswillen beachten, mit minimalem Kostenaufwand arbeiten, die Rechtsregeln strikte beachten und flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Bürger eingehen können. Weil die Ansprüche der Oeffentlichkeit in alle vier Richtungen gleichzeitig zunehmen, sehen sich die Verwaltungen immer mehr vor unvereinbare Leistungserwartungen gestellt. Entsprechend gehen die Meinungen immer mehr auseinander, wie eine "optimale" Verwaltung auszusehen habe. .

Hans Geser: Vom hoheitlichen zum kooperativen Vollzugshandeln (71kB)

Die Gemeindeverwaltung steht unmittelbarer als die Kantons- und Bundesverwaltung unter dem Zwang, im Vollzughandeln den Erwartungen und Bedürfnissen der Bürger(innen) sowie der kommunalen Vereinigungen und Organisationen Rechnung zu tragen. Immer häufiger gibt es Aufgaben, die nur in enger Kooperation mit privaten Instanzen gelöst werden können. Dadurch beginnen die Grenzen zwischen staatlicher und nichtstaatlicher Sphäre unschärfer zu werden, weil die Gemeinde einerseits einem privaten Betrieb ähnlich wird, während manche privaten Akteure andererseits einen "parastaatlichen" Status zugewiesen erhalten. 

François Höpflinger: Verwaltungsorganisation von Gemeinden (45kB)

In diesem Beitrag werden Aufbau und Struktur kommunaler Verwaltungen (absolute und relative Grösse der Gemeindeverwaltungen, EDV-Einsatz u.a.) analysiert. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen Gemeindestruktur (Einwohnerzahl, Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur) und Grösse der Gemeindeverwaltung untersucht. 

Urs Meuli: Baubewilligung in der Gemeinde (129k)

Eine vergleichende Studie über den formalen Aufbau des Vollzugsapparates im kommunalen Bauwesen am Beispiel der Gemeinden des Kantons Zürich

Urs Meuli: Gemeinden und ihre Infrastrukturaufgaben: Belastung, Leistungsgrenzen und Überforderung im kommunalen Infrastrukturbereich (143kB)

Die kommunalen Aufgaben im Infrastrukturbereich haben seit den 50er Jahre im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen drastisch zugenommen. Im gleichen Mass sind auch die Anforderungen an die Gemeinden gestiegen. Welche Gemeinden sind durch die Infrastrukturaufgaben stark belastet und welche stossen an ihre Leistungsgrenzen? Letztlich ist es das Ziel dieses Berichtes, die Gemeinden zu eruieren, die durch die Erstellung ihrer Infrastruktur überfordert sind.

Corina Obrecht: Einfluss von Electronic Government auf die Strukturen und Prozesse politischer Gemeinden

Ueli Sonderegger: Der Bürger am Online-Schalter

Kaum sind die Millenium-Probleme rund um den Jahreswechsel 2000 gemeistert, stehen neue Herausforderungen an: Electronic Government als Folge von New Public Management wird im nächsten Jahrtausend die Innovationskraft der Öffentlichen Hand herausfordern. Die Gemeinden müssen ihre Websites modernisieren und die interaktiven Angebote mit internen Arbeitsabläufen synchronisieren. Eine Knacknuss stellt dabei die Sicherheit dar.

Jürgen Stremlow: Aktuelle Belastungsentwicklung in der öffentlichen Sozialhilfe (29 kB).

In der ersten Hälfte der neunziger Jahre hat sich in den Gemeinden der Deutschschweiz die Zahl der Sozialhilfebezüger/innen nahezu verdoppelt. Setzt sich dieses enorme Problemwachstum auch in jüngster Zeit fort.

Jürgen Stremlow: Die Organisation öffentlicher Sozialhilfe in den Gemeinden der Deutschschweiz  Teil 1  Teil 2

Die öffentliche Sozialhilfe ist im Rahmen der schweizerischen Sozialpolitik das letzte soziale Auffangnetz. Ihr Aufgabe ist die materielle Hilfe in Form von Unterstützungsleistungen an Personen oder Familien, die von Armut betroffen sind und die immaterielle Hilfe im Sinne persönlicher Beratung und Betreuung. Mit wenigen Ausnahmen haben die Kantone den Vollzug und die Finanzierung der öffentlichen Sozialhilfe an die Gemeinden delegiert. Die öffentliche Sozialhilfe ist deshalb ausgesprochen föderalistisch strukturiert. Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Vielfalt der Organisationsformen im Bereich der öffentlichen Sozialhilfe und fragt nach Determinanten der vorgefundenen Strukturen. Im ersten Teil wird die Behördenebene analysiert und der zweite Teil wendet sich dem Vollzug bei den kommunalen Verwaltungen zu.


Herausgebergremium 
     
Dr. Andreas Ladner  Prof. Dr. Hans Geser  Katia Horber-Papazian
     

 

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aktualisiert am 22.10.2008